Effizienzsteigerung bei der Unterwasserforschung: Eigenbau-Markierungen im NAWITA-Einsatz

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2026-01-12

Wissenschaftliches Tauchen (Scientific Diving) und Bergungstauchen im EXPLORER | Team

Das EXPLORER | TEAM versteht sich als Citizen Science Project, bei dem Präzision und Zeitmanagement unter Wasser über den Erfolg entscheiden. Um unsere Effizienz bei der Unterwasserforschung und bei jedem Arbeitstauchgang zu steigern, setzen wir ab sofort auf präzise Orientierungshilfen. Wir markieren unsere Einsatzgebiete künftig mit speziellen Cavelines.

Wichtig vorab: Wir bleiben beim Freiwassertauchen. Es besteht keine Absicht, in Höhlensysteme einzudringen. Die Leinen dienen ausschließlich als Orientierungs- und Suchtauchen (Navigation & Search Diving) Hilfe, um unsere Referenzleine exakt zu setzen und Ablagepunkte bei Bergungen sicher wiederzufinden.

Projekt- und Expeditionstauchen (Project & Exploration Diving) mit eigener Hardware

Professionelle Reels für das technische Tauchen sind eine Kostenfrage. Ein hochwertiges System kostet im Handel oft über 145 Euro. Bei mehreren benötigten Einheiten für ein Forschungsprojekt ist das eine enorme Belastung. Unser Spezialist „Drohnen Leon“ hat daher eine pragmatische Lösung im Sinne der Anpacker-Mentalität entwickelt.

3D-Druck als technisches Hilfsmittel

Design & Fertigung: Mehrere Reels wurden in Eigenregie im 3D-Druckverfahren konstruiert.

Technische Anforderungen: Die mechanische Präzision beim Verbau der Metallteile wurde als Extrem-Übung perfektioniert.

Kosteneffizienz: Durch den Eigenbau optimieren wir unser Budget für kommende Expeditionen massiv.

Arbeitstauchen im anspruchsvollen Umfeld (Advanced Working Diving)

Für unsere spezifischen Anforderungen im Bereich Suchen und Bergen sind diese Eigenbauten absolut zweckmäßig. Sie erlauben uns, bei der Abstiegsphase und bei der Arbeit am Grund Zeit zu sparen. Wir betonen es zur Sicherheit noch einmal: Diese Ausrüstung ist für den Einsatz im Freiwasser optimiert – Höhlentauchen ist und bleibt für uns kein Thema.

Die Vorbereitung läuft: Das Trockentraining an Land stellt sicher, dass das Verlegen der Leinen unter Wasser sitzt. Da wir in naher Zukunft weitere Übungsobjekte versenken, ist die Zeitersparnis durch diese Markierungsmethode ein echter Gewinn für unsere Datenaufnahme. Wir sind gespannt, wie sich Leons Druckwerke im harten Praxiseinsatz schlagen. Danke an „Drohnen Leon“ für den Support!

Was haltet ihr von solch pragmatischen Lösungen – baut ihr eure Ausrüstung für eure Tauchprojekte auch teilweise selbst um?


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