GUE für Arme beim TC-Moostierchen
Sektenverhalten fehl am Platz
Zusammenfassung für die OHNE Zeit…
• Der Anlass: Ein eintägiger Workshop zum technischen Tauchen unter der Leitung von GUE Instructor Christian Schweiger.
• Das Programm: Theorieblöcke, Videoanalysen, zwei intensive Praxistauchgänge am See von 09:00 bis 18:30 Uhr mit den Teilnehmern Beate, Daniela, Axel und Michael.
• Das Ergebniss: Die Erkenntnis dass fast das gesamte Equipment und die Technik auf dem Prüfstand stehen und der Entschluss ein GUE Fundamental anzugehen sowie die Gruppe GUM zu gründen.
Aus der Praxis für die Praxis
Sektenverhalten fehl am Platz und wirklich ALLES muss überdacht und hinterfragt werden. Stell dir vor, Du bist motiviert, du kannst tauchen, du hast über 1.000 Tauchgänge und dann stehst du am Ende des Tages vor dem fast Nichts deiner „Tauchkarriere“. So ging es uns bei dem Kurs GUE für Arme der vom TC-Moostierchen ausgeschrieben war unter der Leitung des GUE Instructors Christian Schweiger.
Der Inhalt des Kurses war für uns bis zum Anfang offen. Axel und ich sprachen Christian mal an ob er nicht für den Verein einen eintägigen Kurs geben könnte und uns was aus dem technischen Tauchen auch von GUE zu zeigen und keiner von uns hätte gedacht, dass es so hart werden könnte.
Von 09:00 Uhr bis 18:30 Uhr waren wir am See. Teilnehmer waren Beate, Daniela, Axel und ich. Es fing an mit einem Theorieteil, danach ein Tauchgang, dann ein weiterer Theorieteil mit Videoanalyse, ein Tauchgang und ein Debriefing. Danach war jeder von uns vier Teilnehmern platt. Nicht nur weil du dein ganzes Equipment in Frage stellst was du beim Tauchen dabei hast und auch die Anordnung, sondern auch von der Technik des Tauchens.
Beispiel gefällig. Jeder kann die Frog Kick Technik, den Flossenschlag. Ich habe erfahren ich kann einen Scheiß und das ging nicht nur mir so. Das Tolle war, nach der Videoanalyse und den Tipps von Christian ging es uns allen danach ein wenig besser und wir haben alle gemerkt, wie wir uns verbessert haben nach einer dreiviertel Stunde am Seil mit Blick auf das Seil, mit den Gesten die Christian machte unter Wasser um uns auf die Fehler hinzuweisen, bis er dann, wenn es nicht besser geht, deine Flossen mit der Hand in Position bringt und dir das Gefühl gab, wie es sich anfühlen sollte. Das war mehr Stress als so einen oder zwei Anker zu bergen.
Beispiel, Frau Krauße war nicht langsam im Tauchen die ganzen Jahre. Christian hat nur aufgedeckt warum. Es war die falsche Flossenbewegung beim Frog Kick die total ineffektiv bei ihr ist. Darum ist sie langsam und nicht weil ihr Kraft fehlt. Durch die Hinweise von Christian können wir jetzt daran arbeiten und vor allem gemeinsam was natürlich heißt TAUCHEN. Das war schon der Hammer bei der Videoanalyse seine eigenen Fehler in Trimm oder Flossentechnik zu sehen, sondern auch die der anderen und dadurch gab es ja einen doppelten Lerneffekt. Natürlich wurde auch der Back Kick mit durchgeführt, aber das war ein anderes Thema bei uns allen und sagen wir mal so, es gibt Dinge die passieren, die sollten unter den Leuten am See bleiben.
Der weitere „Hammer“ für mich auch. Ich habe zu viel Blei. Christian hat uns was über den Trocki allgemein erzählt und wie er taucht, habe ich angewendet und gemerkt dass ich zu viel Blei an mir habe. Auch der Schwerpunkt vom Wing muss geändert werden bei allen. Ihr seht Aufgaben über Aufgaben. Was Christian auch immer wieder betont hat, dass es bei einigen Sachen auf den Benutzer ankommt wie er es für sich gut findet aber es auch Sachen gibt die Standard sind und nicht verändert werden dürfen. Der Tag war sehr komprimiert und was Christian sagte ergab auch Sinn vor allem wenn man es mal hinterfragt wie ich mit dem Finimeter bei GUE auf der linken Seite. Jetzt ist es ganz klar das es dort hingehört. Daraus entwickelt sich bald für alle, ein ToolTime Abend mit Christian. Wenn der Termin steht, werdet ihr benachrichtigt.
Natürlich wurde das Thema GUE als Organisation mit angesprochen. Jedoch durch Christian und seine praktische und offene Art bekam jeder der Teilnehmer einen anderen Blick auf die Organisation und damit hat er uns abgeholt. Jeder steht jetzt der Organisation offener und interessierter gegenüber. Keiner von uns würde von Sektenverhalten wieder sprechen.
Jetzt natürlich steht jeder vor seinen kleinen oder großen Scherbenhaufen. Bei mir ist er groß auch dadurch, weil ich dachte so wie ich meine Equipment angeordnet habe wie ich tauche, dass ich es gut kann und da sind wir dort, es geht noch besser, sicherer, effektiver, kraftsparender. Fortbildung beim Tauchen ist verdammt wichtig, weil man sonst auf der Stelle tritt und alte Fehler zementiert.
Danke Christian für den Tag und die Erkenntnisse.
Danke auch an den TC Moostierchen der den Tag organisiert hat.



