So kartieren wir eine Unterwasser-Steilwand!
▬ Training-Zusammenfassung ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
📉 🌊 Herausforderung NAWITA See-ID 13 und Präzise Markierungen in 20 Minuten. Unser Vorgehen bei der Steilwand-Vermessung.
Der Auftrag: Die Vermessung und präzise Markierung einer neu entdeckten Unterwasser-Steilwand.
Im Rahmen des Trainings des EXPLORER | Team stand die Kartierung einer Steilwand im NAWITA See-ID:13 auf dem Plan, einem Gewässer, das wir dieses Jahr neu ins Monitoring aufgenommen haben. Die Hauptaufgabe bestand darin, die Ausmaße der Steilwand zu definieren und präzise zu kennzeichnen.
🧭 Durchführung des technischen Tauchgangs
Zwei Teams absolvierten den Tauchgang zur Markierung der Kante. An der Steilkante wurde die erste Deko-Boje als Referenzpunkt gesetzt. Von dort trennten sich die Teams: eines nach Backbord (links), das andere nach Steuerbord (rechts).
- Tauchzeitlimit: 20 Minuten für jede Richtung.
- Markierungs-Prozedere: Erreicht das Team innerhalb der 20 Minuten das Ende der Steilwand, wird dort ein weiterer Marker (Boje) gesetzt. Andernfalls erfolgt die Platzierung der Boje exakt nach 20 Minuten. Dies erlaubt die genaue Vermessung des Ausmaßes von der Oberfläche aus.
Der nachfolgende Tauchgang diente dem technischen Bergen und der Rückführung der verwendeten Markierungsbojen.
⚙️ Technische Herausforderungen
Während der Durchführung traten folgende technische und prozedurale Herausforderungen auf, die ein präzises Vorgehen erforderten:
- Spool-Management: Jeder Taucher musste ein Spool mit einer Mindestlänge von 30 m mitführen, dessen korrekte Funktion (vollständiges Abrollen) kritisch ist.
- Boje-Positionierung: Die Markierungsbojen mussten am Grund mittels Gewichtung stabil platziert werden.
- Deep-Stop-Retrieval: Das Einholen der Bojen erfolgte aus der Tiefe, ohne die 20 m-Marke (Deep Stop) zu durchbrechen.
✅ Lösung und Empfehlung des EXPLORER | Team
Die Platzierung der Bojen gelang am besten durch die Verwendung eines 2 kg Gewichts. Für zukünftige Missionen empfiehlt das EXPLORER | Team:
- Ausrüstungskontrolle: Überprüfe die Spool-Kapazität und die Meterangaben für eine exakte Navigation.
- Marker-Setzung: Platziere die Markierungsbojen mit Blei niemals senkrecht stehend in der Wassersäule. Aufgrund von Wellenbewegung und Oberflächenströmungen kann sich das Gewicht lösen, was zum Abtreiben der Boje führt.
Wichtiger Hinweis: Eine Boje trieb während des Trainings ab und erforderte ein zusätzliches technisches Bergen aus der Mitte des Sees, was die Wichtigkeit der korrekten Setztechnik unterstrich.
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