Frust und Ehrgeiz
Am 01.09 kam eine Anfrage wieder rein zum Bergen eines Ankers. Ein Teil des Teams machte sich am 02.09 bereit um den Anker zu bergen. Der TSVMB hat eine Erfolgsstatistik von 100% und anders sollte es auch nicht werden!


Da der Anker in einem unwegsamen Gelände lag, schifften wir uns in Greffern auf unserem Bergungsboot ein. Das Boot, die Nimbus ist 11m lang und hat einen Motor mit 2x270PS, es bietet gut Platz für 3-4 Tech-Taucher und hat eine Außenplattform aber leider keinen Lift!! Anregung an unsern „Teufel`s“ Skipper. Nach eine Fahr von 20 min fuhren wir in den kleinen Kanal ein. Eine kurze Biegung und der See machte vor uns auf. Hier ankerten einige Boote sowie 4 zusammen vertäute Boote. Das war unser Ziel.
Nach kurzer Vorstellung und Abklärung was passiert ist und wo, gingen wir an die Tauchgangsplanung. Leider bekamen wir nur eine ungefähre Richtungs- und Tiefenangabe wo der Anker liegen sollte. So vereinbarten wir an einer der Ankerkette 270° zu nehmen.
Dann machten wir uns ans anrödel, Equipmentcheck, Buddycheck und Schritt ins Wasser (Anmerk.: Nun ja,….. hier ist noch Luft nach oben MEIN Buddyl).
Lampen einschalten, OK Zeichen und ab tauchen zum Bubblecheck, wieder OK und dann ab an der Ankerkette. Die Sicht war in den ersten Metern bescheiden und die nächsten Meter wurden nicht besser. Bei 10m wurde es dunkel, bei 20m Licht aus. Der Lichtkegel von unseren Lampen betrug keine 50 cm. Bei 23m erreichten wir den Boden. Lichtsignal alles OK, dann 270°.
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Das ganze dreimal zur neu Orientierung da wir Strömung durch den Kanal hatten und dann viel eine Lampe aus. Das war’s bei der Sicht.
Der Frust war bei uns groß. Der erste Fehlschlag. Abrödeln, Dekobier und die Planung für November-Dezember 2019 die Anker zu bergen. Es ist nicht nur ein Anker!!!!