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Bei einem der letzten Tauchgänge wurde vom Search and Rescue Team (S&R) einen kleinen Klappanker mit Kette geborgen. Zusätzlich fand das Team einen weiteren größeren Anker, der nicht geborgen werden konnte. Mit viel Luft und ohne Hebesäcke musste er am Grund zurückgelassen werden. Taucher1 Mad Max markierte an Land die Stelle und Taucher2 Officer Hadley nahm von Wasser aus die Dreieckspeilung. Doppelt hält besser!

Zweiter Versuch

Ausgerüstet mit zwei Hebesäcken, zwei kurzen Seilen sowie Boje ging es los. Überwasser wurde die Bergungsstelle angetaucht. Da unklar war wie tief die Stelle ist, da sich die Taucher nah der Steilwand befanden wurde aus gemacht das die Markierung erst am Grund angebracht wird zur Orientierung mit Boje und Blitzer. Das Team traf beim Abtauchen fast die Steilwandkante. Die Markierung wurde gesetzt und der Tauchgang ging Rechts der Steilkante am Grund entlang. Nach 10 Minuten trat das Team den Rückweg zur Boje an. Dieses mal auf der Steilkante. An der Boje angekommen war dann klar, rechts war die falsche Richtung! Tauchrichtung Links! Ein Stück auf der Steilkanten und dann absinken auf den Grund. Beim Abtauchen sah das Team die Ankerkette. Unklar war jetzt an welcher Seite sich der Anker befindet. Da das Team schon am Abstieg war, ging es weiter runter an der Ankerkette. Berechnet man die Höhe der Steilkante von ca. 12-17 Metern, das ein Teil der Ankerkette oben auf der Kante liegt und auf Grund, das eine Ankerkette ca. 25 und 35 Meter lang ist, konnten auf dem Grund vielleicht ca. 5-10 Meter liegen. In dem Licht der Tauchlampen tauchte der Anker aus dem Dunkel auf. Man sah auch die Schleifspuren am Grund und an der Steilwand wo der erste Bergungsversucht gescheitert ist. Jetzt sah das Team auch warum. Es ist ein M-Anker V4A mit 15,0kgl Mad Max brachte den ersten Hebesack am Anker an und füllte kontrolliert Luft in den Hebesack um ihn oben auf die Kante zu legen. Dann wurde die Ankerkette zusammengebunden. Dabei, beim zusammen knoten der Ankerkette kam es bei Taucher2 am Trocki zum leichten Wassereinbruch.

Mit einem weiterem Hebesack wurde die Ankerkette gesichert und beide Hebesäcke kontrolliert nach oben an die Wasseroberfläche gebracht.

Jetzt folgte die schwere Arbeit. Da von Land es keinen Zugang gab und auch kein Boot zur Hand war, mussten das Team die Hebesäcke mit dem Anker über Wasser, an Land transportieren.

Die ganze Aktion dauerte ca. 60 Minuten wovon die meiste Zeit Überwasser der hin und Rückweg war.

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